Das Picknick-Rennen
Gemeinschaftsevent am Bocholter Aasee
12.07.2023
Mit mehr als 20 Leuten verschlug es die BW-Triathleten am 11. Juni zum Bocholter Aasee. Bei diesem Rennen sollte mehr das gesellige Beisammensein als die sportliche Höchstleistung im Mittelpunkt stehen. Der Aasee-Triathlon ist ein hervorragend organisiertes familiäres Rennen. Sowohl die Schwimm-, Rad- und Laufstecke als auch der gesamte Zielbereich mit seiner kulinarischen Vielfalt führen dazu, dass die Veranstaltung Jahr für Jahr nach kurzer Zeit ausgebucht ist. Vor ein paar Jahren fiel das Rennen genau auf den Geburtstag einer unserer Tri-Frauen, die sich kurzerhand dazu entschloss, den Geburtstag dann eben mit Freunden und der Familie am Aasee zu feiern und die mitfeiernden Kinder sowie einige Erwachsene zum Mitmachen zu verdonnern. Daraus ergab sich die Tradition, den Tag am Aasee unter „dem Baum“ zwischen Schwimmein- und -ausstieg und Laufstrecke in immer größer werdender Runde auf Picknickdecken zu verbringen. Mit über 20 Teilnehmern plus Anhang fand diese Tradition in diesem Jahr ihren Höhepunkt.

Der lange Tag begann gegen 5:15 Uhr mit dem Beladen von Bus und Transporter, schließlich gingen die ersten vier Blau-Weißen bereits um 8:30 Uhr über die Mitteldistanz auf die Strecke, gefolgt von 14 Startern über die Sprintdistanz um 10 Uhr. Während die „Sprinter“ längst wieder im Ziel waren und die Mitteldistanzler in der Mittagssonne auf der Laufstrecke ihre 8 Kreise zogen, fiel der Startschuss über die Olympische Distanz (4 Starter) erst um 12:30 Uhr bei inzwischen heißen Temperaturen. Es gab also den ganzen Tag etwas zum Gucken und Anfeuern. Irgendwo kam immer jemand vorbei.
Auch wenn die sportliche Leistung nicht im Vordergrund stand, verzeichneten die BW-Triathleten einige Podiumsplätze. So beendete Nicole Pál die Sprintdistanz auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung und auf Platz 1 der Altersklasse 45. Weitere AK-Podiumsplätze belegten Anna Rodermund (2. AK30), Nadine Müller (1. AK35) und Eva Böde (3. AK50) über die Sprintdistanz sowie Andrea Hanke (1. AK50) und Dominik Asmuth (3. AK55) über die Olympische Distanz. Alle weiteren Ergebnisse können im Saisonticker nachgelesen werden: Saisonticker
Im Anschluss an das Rennen stellte sich (dank der kostenlos vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Fotos) allerdings die Frage nach einer viel wichtigeren Platzierung: Wer sieht nach dem Schwimmen eigentlich am schlimmsten aus!??? Hier ist das Podium hart umkämpft ;-)







